Der Hochobir ÖSTERREICHISCHER TOURISTENKLUB
SEKTION SÜDKÄRNTEN
SITZ : BAD EISENKAPPEL
SEIT 1877


Willkommen am Hoch Obir
    


Der überaus große Strom an Sommertouristen verursachte in den letzten 20 Jahren , im sensiblen Gebiet der Schutthalden des ehemaligen Bergbaus, große Erosionen. Der Vegetation sollte wieder eine Verschnaufpause gegönnt werden. Dies war das Motiv am Hoch Obir ein umfassendes Entwicklungskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
    


Starke Auswaschungen an den Weganlagen müssen saniert werden.
    


Die neue Weganlage, beginnen bei der Eisenkappler Hütte bis zur Jahn Wiese, wurde in den Hochwald verlegt. Vorhandenen Steige wurden integriert. Der Großteil wurde sehr schonend, mühevoll in Handarbeit angelegt.
      
      
      
      
      


Pioniere des Bundesheeres halfen im geologisch schwierigen Teil
      


Die Materialtransporte erfolgten mit den Haflingern. Der Senn, Rautz Tone (2.v.l.), dirigierte die Einsatzkräfte.
    


Die neue Weganlage kann sich sehen lassen. Ca. 100m ober der Hütte führte der Weg in den Hochwald. Im Sommer ist es hier angenehm schattig.
    


Dem Touristen soll auch gezeigt werden wie früher die Senner - Halter auf der Alm Unterschlupf bei Wetterstürzen gefunden haben. Gruber Sepp und Mali Tejci (Timotej) kennen die "alten" Methoden eine Wetterhütte zu errichten. Sie finden diese Hütte kurz unterhalb der Jahn Wiese, wo man den Latschengürtel erreicht.
      


Am Hochobir existierte bis 1945 eine Wetterstation. Die Hanwarte. Sie wurde in den letzten Wirren des 2. Weltkrieges ein Raub der Flammen. Der gemauerte Sockel und das Metallgestell geben heute noch Zeugnis davon. Der Sockel ist im Laufe der Jahre durch Wind und Wetter stark in Mitleidenschaft gezogen worden und war sanierungsbedürftig. Die folgenden Bilder dokumentieren die Sanierungsarbeiten, die um Frühsommer 2000 durchgeführt wurden.
      


Die schweren Baugeräte und das Material muss auf den Gipfel transportiert werden. Mit der Weidegenossenschaft wuirde eine wirtschaftliceh Lösung gefunden. Hinauf wurde das Baumaterial geflogen. Herunter wurden die Latschen,von geschwendeten Almflächen, bis zur Eisenkappler Hütte gebracht. So nützte man den Einsatz des Hubschraubers optimal.Um den Einsatz zu koordinieren erfolgte zuerst eine Lage- und Einsatzbesprechung.
    


Transport der Baumaschinen und des Baumaterials.
      
    


Die Steine wurden bei der Ruine des Rainer Schutzhauses vom Mauerer ausgesucht und in Netz verpackt. Dann folgte der Transport.
      


Die Mauerer müssen rasch arbeiten. Am nächsten Tag folgt der Beton für die Abschlussplatte.
      


Die Abschlussplatte an der Hanwarte wird betoniert.
      
    


Fertig betoniert. Baumeister Fritz Schicher (1.v.l.) , seinem Team und dem Flughelfer der Fa. Wucher. Jetzt haben sie sich alle ein Bier verdient! Oder?
    


Um die Blitzeinschläge abzuleiten wurde auch der entsprechende Blitzableiter installiert.
    


Die Betonplatte wird mit Kunstharzen versiegelt, damit kein Wasser eindringt und der Frost keine Schäden anrichten kann.
    


Im Gipfelbereich wurden Bänke errichtet um den Touristen eine Sitzgelegenheit zu bieten, aber auch um sie geordnet in sichere Bereiche zu leiten.
    


Florian Klaura nimmt Maß
    


Eine "Panoramascheibe" wird montiert. Über Kimme und Korn kann der Betrachter die Gipfel der Kärntner Gebirgszüge anvisieren. Auf der Scheibe ist der jeweilige Name verzeichnet.
    


Die Ersten Bergsteiger freuen sich den richtigen Gipfel gefunden zu haben.
    


Ein Geländer komplettiert den sanierten Sockel der Hanwarte.
    


Bei der Eisenkappler Hütte wurde ein Infostand errichtet, der den Besucher über die Geschichte des Hoch Obirs und das Entwicklungskonzeptes aufklärt.
    


Ergänzend zum Infostand findet man auf dem Naturkundlichen Rundwanderweg mehrere Stationen wo Hinweisschilder über verschiedene Wuchs-und Landschaftsformen, sowie Panorama unterrichten.
      
      


Nachdem alles fertiggestellt war, veranstalteten der ÖTK und die Almgenossenschaft ein großes Fest. Hier ein paar Eindrücke.